News-Meldung

Blaumänner un Fründe rockten das Söckchen

geschrieben von Dabbelju Team am 24.01.2012

Es war wohl der letzte Auftritt einer Band, die sich bereits vor 27 Jahren  (in-)offiziell aufgelöst hat. Die Blaumänner um Frontmann Holger Schiffgen. Veranstaltet wurde der Abend Blaumänner & Freunde von der Karnevalsgesellschaft von 18:23, die sich am 11.11.11 um 18:23 Uhr gegründet.  Im Vorfeld gab es diesbezüglich schon einige Diskussionen um den Namen der ursprünglich die "Grosse" Karnevalsgesellschaft von 18:23 Uhr, hier.  Aber in diesem Fall ging es an dem Abend um die Blaumänner die sich einige Freunde eingeladen hatten um ihr einziges Konzert der Comeback Tour zu feiern. Und viele Freunde, Fans, Musikerkollegen  waren  gekommen um diesen Abend mitzuerleben. Und die Freunde der Kölschen Musik kamen voll auf ihre Kosten und konnten einige schöne Bandkonstellationen sehen und hören.

Den Auftakt machte aber erstmal Björn Heuser der die Gäste im voll besetzten Söckchen. Und dann gab es Auftritte die es in sich hatten. Die Blaumänner Holger Schiffgen, Bernd Löhr, Wolfgang Löhr und "Neu" Blaumann Alex Claus präsentierten ihr größten Hits, wie sie selber sagten. Danach zeigten dann die Cousins Bernd und Wolfgang, wie viel komödiantisches Talent in Ihnen als "2 Hellige" steckt. Mit ihren Krätzchen bewiesen sie einmal mehr, das diese Art des Vortages einen hohen Stellenwert in Köln hat. Im Anschluss folgten die Rheinländer in der fast alten Formation, Holger Schiffgen als Sänger, "Schang" Odenthal an der Quetsch, "Kocki" am Keyboard und Bernd am Schlagzeug. Und dann folgte eine Band, die man leider viel zu selten sieht und hört, nämlich Clan. Sie hätten durchaus das Potenzial im Karneval mitmischen zu können, wenn sie dann nur wollten. Und da "Clan" ja aus der Konstellation von Kleblatt entstanden ist, war es auch für den ehemaligen Sänger Horst Neumann, keine Frage mit auf die Bühne zu steigen um mit seinen alten Kollegen einen Titel zu singen.

Die "Alt-Rheinländer"


Clan-Kleeblatt

Es folgten nochmals die Blaumänner, die eigentlich seit ihrem letzten "offiziellen" Auftritt im Mai 2011 in Stammheim, keine weiteren Auftritte und nur knapp 3 Proben hatten. Hier trifft der Spruch "Wer probt ist feige" voll und ganz zu. Selbst wenn sie jetzt auf die großen Bühnen zurückkehren würden, sie hätten auch noch heute Chancen mit ihren anspruchsvollen kölschen Texten Fuß zu fassen. Bevor dann der große Abschluss kam, bewies auch Björn Heuser dass er mit Band ein hervorragender Musiker ist. Hier gab es Bands die man gerne heute noch immer noch so gerne sehen  würde. Ob Kleeblatt, Rheinländer oder Clan, hier standen und stehen Musiker die noch ihr Handwerke verstehen und kein Playbacks oder sonstige Hilfsmittel benötigen um gute KÖLSCHE Musik zu machen.

(Text & Fotos: jeck-op-koelsch.de)

 

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